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Halle (Saale) Zahlen, Fakten und Geschichte.

Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
ehem. Regierungsbezirk: Halle
Kreis: Stadtkreis
Fläche: 135,0 km²
Einwohner: 237.496 (31.03.2004)
Bevölkerungsdichte: 1.759 Einwohner/km²
Höhe: 87 m ü. NN
Postleitzahl: 06001-06123 (alt: 40xx)
Vorwahl: 0345
Geografische Lage: 51º 28' n. Br.
11º 58' ö. L.
KFZ-Kennzeichen: HAL
Gemeindeschlüssel: 15 2 02 000
Gliederung des Stadtgebiets: 5 Stadtbezirke
mit 22 Stadtteilen
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 1
06100 Halle (Saale)
Website: http://www.halle.de/
E-Mail-Adresse: online-redaktion@halle.de (mailto:online-redaktion@halle.de)
Politik
Oberbürgermeisterin: Ingrid Häußler (SPD)

Halle an der Saale, laut Hauptsatzung amtlich Halle (Saale), ist eine Stadt in Mitteldeutschland. Mit 237.496 Einwohnern (31.03.2004) ist sie die größte Stadt sowie eines von 3 Oberzentren des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist gleichzeitig Sitz des Saalkreises. Nächst größere Städte sind Leipzig etwa 30 km südöstlich, Dresden, etwa 130 km östlich und Berlin, etwa 148 km nordöstlich.

Halle gilt als "Kulturhauptstadt" Sachsen-Anhalts, da sie für ihre Größe über eine ungewöhnlich breite Kulturlandschaft verfügt. Halle ist Sitz der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Leopoldina und zweier anderer Hochschulen (siehe Bildungseinrichtungen). Ferner ist Halle ein großer Eisenbahnknotenpunkt mit Rangierbahnhof und eingebunden in das S-Bahn-Netz Leipzig-Halle.

In der Zeit der DDR war Halle durch die umliegende Chemieindustrie geprägt. Seit der Wende konzentriert sich die Stadt auf technologieorientierte Branchen (Wissenschafts- und Innovationspark Heide-Süd und Weinberg-Campus), Multimedia, Lebensmittelindustrie (Halle ist Sitz Halloren Schokoladenfabrik - der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands - und des Backwaren-Herstellers Kathi) sowie gewerbliche Wirtschaft.

Die Einwohnerzahl der Stadt Halle (Saale) überschritt 1890 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Westlich der Saale entstand in den 1960er Jahren die Wohnvorstadt Halle-Neustadt, die damals sogar als eigenständiger Stadtkreis geführt wurde, nach der Wiedervereinigung Deutschlands jedoch (wieder) mit Halle vereinigt wurde. Danach hatte die Stadt Halle 316.000 Einwohner. Zwischenzeitlich ist die Einwohnerzahl um 78.000 gesunken, wenngleich auch etwa 95.000 Menschen neu hinzugezogen sind. Mittlerweile ist die Zahl der Wegzüge etwas fallend.

Inhaltsverzeichnis
1 Geographie
1.1 Nachbargemeinden
1.2 Stadtgliederung

2 Geschichte
2.1 Eingemeindungen
2.2 Einwohnerentwicklung
2.3 Religionen

3 Politik
3.1 Wappen
3.2 Städtepartnerschaften

4 Wirtschaft und Infrastruktur
4.1 Verkehr
4.2 Projekte der Stadt
4.3 Medien

4.3.1 Printmedien

4.4 Ansässige Unternehmen
4.5 Einkaufen
4.6 Ansässige Banken
4.7 Öffentliche Einrichtungen
4.8 Bildung und Forschung
4.9 Freizeit- und Sportanlagen

5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
5.1 Theater
5.2 Museen
5.3 Sonstige Sehenswürdigkeiten
5.4 Regelmäßige Veranstaltungen

6 Persönlichkeiten
6.1 Ehrenbürger
6.2 Söhne und Töchter der Stadt

7 Literatur

8 Weblinks

Geographie
Halle liegt am Nordwestrand der Leipziger Tieflandsbucht, im Wesentlichen östlich der schiffbaren Saale, die sich hier in mehrere Arme teilt und eine breite Flussaue bildet, unterhalb der Mündung der Weißen Elster.

Nachbargemeinden
Folgende Gemeinden, genannt im Uhrzeigersinn beginnend im Norden, grenzen an die Stadt Halle (Saale). Mit Ausnahme von Korbetha, das Teil des Landkreises Merseburg-Querfurt ist, gehören alle zum Saalkreis.

Sennewitz und Gutenberg (beide Verwaltungsgemeinschaft Götschetal-Petersberg), Braschwitz und Peißen (beide Verwaltungsgemeinschaft Saalkreis-Ost), Kabelsketal (Verwaltungsgemeinschaft Kabelske-Tal),Döllnitz und Korbetha (Verwaltungsgemeinschaft Saale-Elster-Aue), Hohenweiden, Holleben, Angersdorf und Zscherben (alle Verwaltungsgemeinschaft Westliche Saaleaue), Bennstedt, Lieskau, Zappendorf und Salzmünde (alle Verwaltungsgemeinschaft Westlicher Saalkreis) sowie Brachwitz (Verwaltungsgemeinschaft Wettin)

Stadtgliederung
Das Stadtgebiet ist in die 5 Stadtbezirke Mitte, Nord, Ost, Süd und West gegliedert. Die meisten Stadtbezirke sind in Stadtteile und diese wiederum in Stadtviertel unterteilt.

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen (incl. amtliche Nummern) sowie deren Stadtviertel:

Mitte
00 Halle
01 Altstadt
02 Südliche Innenstadt
03 Nördliche Innenstadt
04 Paulusviertel
05 Am Wasserturm/Thaerviertel
06 Landrain
07 Frohe Zukunft
08 Gebiet der DB
09 Freiimfelde/Kanenaer Weg
10 Dieselstraße
11 Lutherplatz/Thüringer Bahnhof
12 Gesundbrunnen
13 Südstadt
14 Damaschkestraße
Nord
20 Trotha
21 Ortslage Trotha
22 Industriegebiet Nord
23 Gottfried-Keller-Siedlung
30 Giebichenstein
31 Seeben
32 Tornau
33 Mötzlich
Ost
40 Diemitz
41 Dautzsch
42 Reideburg
43 Büschdorf
44 Kanena/Bruckdorf
Süd
50 Ammendorf
51 Ortslage Ammendorf/Beesen
52 Radeweil/Osendorf
53 Planena
60 Böllberg/Wörmlitz
61 Silberhöhe
West
70 Neustadt
71 Nördliche Neustadt
72 Südliche Neustadt
73 Westliche Neustadt
74 Gewerbegebiet Neustadt
80 Lettin
81 Ortslage Lettin
82 Heide-Nord/Blumenau
90 Saaleaue
91 Kröllwitz
92 Heide-Süd
93 Nietleben
94 Dölauer Heide
95 Dölau

Geschichte
Im Chronicon Moissaiacence 806 wird der Ort Halle als "Halla" erstmals genannt, was aus dem Keltischen stammt und Salz bedeutet. 968 gründet Otto I. das Erzbistum Magdeburg, zu dem auch Halle bis zum Jahre 1680 gehört. Um 1120 wird die Stadt umfassend erweitert und 1263 wird zwischen dem Magdeburger Erzbischof Rupertus und der Stadt Halle ein Vertrag geschlossen, nach dem der Erzbischof keine Burg im Umkreis einer Meile und keine weiteren Solbrunnen anlegen darf. 1281 wird Halle urkundlich erstmals als Mitglied der Hanse erwähnt und 1310 wird die Selbstverwaltung der Stadt vertraglich festgehalten.

1418 beginnt der Bau am Roten Turm, einem Glockenturm "zur Ehre Gottes und der Stadt Halle wie der ganzen Umgebung zur Zierde". Er wird später zum Wahrzeichen der Stadt. 1484 lässt Erzbischof Ernst in der Nordwestecke der Stadt die Moritzburg als befestigtes Wohnschloss erbauen und zieht 1503 feierlich ein. Seitdem ist Halle Haupt- und Residenzstadt des Erzbistums Magdeburg. 1530/39 werden die romanischen Basiliken St. Gertraud und St. Marien zur viertürmigen Marktkirche umgebaut. Diese Kirche wird das 2. Wahrzeichen der Stadt.

1541 wird die Reformation eingeführt und das Erzbistum fortan von einem erzbischöflichen Administrator verwaltet. 1625 besetzen Kaiserliche Truppen unter Wallenstein die Stadt. Nach dem Tod des letzten erzbischöflichen Administrators, Herzog August von Sachsen, im Jahre 1680 fällt Halle mit dem gesamten Erzstift Magdeburg an das Kurfürstentum Brandenburg und wird mit diesem ab 1701 Teil des Königreichs Preußen.

1694 wird die Universität Halle mit zunächst vier Fakultäten gegründet. Ein Jahr später errichtet der Theologe August Hermann Francke ein Waisenhaus, dem bald Schulen und Anstalten angegliedert werden. Daraus entwickelt sich eine über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Einrichtung, die Franckeschen Stiftungen.

Nach dem Tilsiter Frieden im Jahr 1807 wird Halle Teil des neugebildeten Königreichs Westphalen. Doch fällt sie 1815 wieder an Preußen, das die Stadt der neu gebildeten Provinz Sachsen, Regierungsbezirk Merseburg, eingliedert. Durch die Verwaltungsgliederung entsteht der bis heute bestehende Saalkreis mit Sitz in Halle. 1819 entsteht der Stadtkreis Halle, der jedoch 1828 bereits wieder aufgelöst und die Stadt unmittelbar der Regierung in Merseburg unterstellt wird. Fortan ist sie quasi eine kreisfreie Stadt, die 1890 die Grenze von 100.000 Einwohner überschreitet und damit Großstadt wird. Im April 1945 wird sie von amerikanischen Soldaten besetzt, doch ziehen diese im Juli wieder ab und die Sowjetunion wird die Besatzungsmacht. Halle wird Hauptstadt der Provinz Sachsen, welche kurze Zeit später im Land Sachsen-Anhalt aufgeht. Bei der Auflösung der Länder in der DDR 1952 wird Halle Bezirksstadt des Bezirks Halle.

Die Aufsiedelung des Wohngebiets Halle-West ab 1964 führt 1967 zur Gründung der selbständigen Stadt Halle-Neustadt, die 1971 eine kreisfreie Stadt wird. Im Zuge der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten im Jahr 1990 wird Halle-Neustadt wieder mit Halle vereinigt. Die Stadt gehört seither wieder zum neu errichteten Land Sachsen-Anhalt.

Eingemeindungen
Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden in die Stadt Halle (Saale) eingemeindet:

1817: Glaucha und Neumarkt
1891: Gutsbezirk Freiimfelde
1900: Giebichenstein, Trotha, Kröllwitz und Gimritz
1950: Stadt Ammendorf (mit den Stadtteilen Beesen, Burg in der Aue, Osendorf, Planena und Radewell) sowie Bruckdorf, Büschdorf, Dölau, Diemitz, Kanena, Lettin, Mötzlich, Nietleben, Reideburg, Seeben, Wörmlitz-Böllberg, Tornau und Passendorf
1967: Ausgliederung des Neubaugebiets Halle-West nördlich von Passendorf, das unter der Bezeichnung Halle-Neustadt eine selbständige Stadt, später eine kreisfreie Stadt wurde
1990: Halle-Neustadt

Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1300 etwa 4.000
1500 etwa 7.000
1600 etwa 10.000
1682 4.000
1751 13.460
1800 15.159
1820 23.408
1852 35.076
1. Dezember 1875 ¹ 65.503
1. Dezember 1890 ¹ 101.401
1. Dezember 1900 ¹ 156.611
1. Dezember 1910 ¹ 180.843
16. Juni 1925 ¹ 194.575
16. Juni 1933 ¹ 209.169
17. Mai 1939 ¹ 220.092
29. Oktober 1946 222.505
31. August 1950 289.119
31. Dezember 1960 289.680
31. Dezember 1972 250.845
30. Juni 1981 232.400
1986 236.100
30. Juni 1991 ² 307.200
30. Juni 1997 273.600
31. März 2004 237.496

¹ Volkszählungsergebnis
² mit Halle-Neustadt

Religionen
Die Stadt Halle (Saale) gehörte von Anfang an zum Erzbistum Magdeburg. Ab 1194 gab es in Halle Erzpriestersitze, doch hatte die Stadt wohl erst seit dem 12. Jahrhundert ihre planmäßige Einordnung im Kirchengefüge des Erzbistums. Ab 1518 zog die Reformation Zug um Zug in der Bürgerschaft der Stadt ein. 1541 konnte dieser Prozess abgeschlossen werden und Halle war fortan über viele Jahre eine protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch gründete sich im 17. Jahrhundert auch eine reformierte Gemeinde.

1698 gründete August Hermann Francke in Halle die nach ihm benannten Franckesche Stiftungen, eine bis heute bestehende soziale Einrichtung. 12 Jahre später 1710 war Franke zusammen mit dem Juristen Carl Hildebrand Freiherr von Canstein (1667-1719) Mitbegründer der Cansteinschen Bibelanstalt, die bis heute ihren Sitz in Halle hat und sich dem Druck und der Verbreitung von Bibeln widmet.

Nach dem Übergang an Preußen gehörte die Stadt zum Herzogtum Magdeburg und teilte die kirchlichen Geschicke mit dem ganzen Herzogtum, das heißt 1817 wurden in ganz Preußen lutherische und reformierte Gemeinden zu einer einheitlichen Landeskirche (Unierte Kirche) vereinigt. Alle Kirchengemeinden Halles gehörten danach zur "Evangelischen Kirche in Preußen" beziehungsweise deren Provinzialkirche Sachsen, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Sachsens Gründungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen) mit einem Bischof an der Spitze. Die protestantischen Kirchengemeinden Halles gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Halle-Naumburg innerhalb der Propstei Halle-Saalkreis, deren Sitz sich in Halle befindet.

Im 19. Jahrhundert vermehrte sich auch die Zahl der Katholiken in Halle. Sie gehörten ab 1821 zum Bistum beziehungsweise ab 1929 Erzbistum Paderborn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer schwerer seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. Daher wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt, der 1949 zum Weihbischof ernannt wurde und zu dessen Amtsbezirk auch die Pfarrgemeinden in Halle gehörten. Durch die Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt und zum Bischöflichen Amt Magdeburg erhoben. Leiter dieses Amtes wurde ein Apostolischer Administrator mit dem Titel Bischof. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg zum Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn als Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden Halles gehören somit heute zum Dekanat Halle innerhalb des Bistums Magdeburg.

Neben den beiden "großen Kirchen" gibt es in Halle heute auch mehrere Freikirchen und sonstige religiöse Gruppierungen.

Politik
An der Spitze der Stadt Halle stand der vom Erzbischof unter Oberhoheit des Burggrafen eingesetzte Schultheiß beziehungsweise Salzgraf. 1258 taucht erstmals der Rat auf. Doch wurde er vom Landesherrn, dem Erzbischof von Magdeburg, erst 1310 verfassungsmäßig anerkannt. Danach konnte das Bürgertum auch ein Mitspracherecht in der Stadtverwaltung erlangen. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Verfassung der Stadt mehrmals geändert. Nach dem Übergang an Preußen setzte der preußische König 1780 einen Oberbürgermeister ein. Ab 1807 war Halle Teil des Königreichs Westfalen und wurde von einem "Maire" geleitet. Nach dem erneuten Übergang an Preußen 1815 stand wieder ein Bürgermeister an der Spitze der Stadt und 1831 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Danach stand an der Spitze der Stadt der Bürger- beziehungsweise Oberbürgermeister.

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde vom Volk gewählt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das nunmehr als Stadtverordnetenversammlung, später Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1993 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt.

Bürger- beziehungsweise Oberbürgermeister seit 1798:

1798 - 1808: Christian Friedrich Christoph Stelzer
1808 - 1827: Ludwig Carl Heinrich Streiber
1827 - 1837: Dr. Carl Albert Ferdinand Mellin
1838 - 1842: Johann Ferdinand August Schröner
1843 - 1855: Karl August Wilhelm Bertram
1856 - 1880: Franz von Voss
1880 - 1881: Richard Wilhelm Bertram
1882 - 1906: Gustav Staude
1906 - 1933: Dr. Richard Robert Rive
1933 - 1945: Dr. Dr. Johannes Weidemann
1945: Theodorf Lieser
1945 - 1946: Heinrich Mertens
1946 - 1951: Karl Pretsch
1951 - 1955: Kurt Roßner
1955 - 1957: Herbert Schuberth
1957 - 1984: Hans Pflüger
1984 - 1989: Christoph Anders
1989 - 1990: Eckhard Pratsch
1990 - 1991: Peter Renger
1991 - 2000: Klaus Peter Rauen
2000 - heute: Ingrid Häußler (SPD)
Der Stadtrat der Stadt Halle setzt sich seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 aus folgenden Sitzen zusammen:

Oberbürgermeisterin: 1 Sitz

CDU: 14 Sitze (1999: 16 Sitze)
PDS: 14 Sitze (1999: 14 Sitze)
SPD: 10 Sitze (1999: 12 Sitze)
FDP: 3 Sitze (1999: 2 Sitze)
Die Grünen: 3 Sitze
Neues Forum: 1 Sitz
WG-VS '90 e. V. Halle: 1 Sitz
MitBürger: 3 Sitze
Graue: 2 Sitze
NPD: 1 Sitz
UBL: 1 Sitz
Wir für Halle: 3 Sitze

Wappen
Das Wappen der Stadt Halle (Saale) zeigt in Silber ein nach oben geöffneter roter Halbmond zwischen zwei roten Sternen.

Das Wappen taucht erstmals in einem Gerichtssiegel des 14. Jahrhunderts auf und wurde alsbald in das Ratssiegel der Stadt aufgenommen, das seinerzeit eine thronende Maria darstellte. Um das Jahr 1450 wurden Mond und Sterne als offizielles Stadtwappen eingeführt. Über die Bedeutung gibt es keinerlei Nachweise, lediglich sagenhafte Erzählungen, die versuchen, die Wappensymbole zu deuten. Z.B.: Die Sterne stehen für Salzkristalle, der Halbmond stellt eine Siedpfanne dar.

Städtepartnerschaften
Halle (Saale) unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Oulu (Finnland), seit 1968
Coimbra (Portugal), seit 1974
Linz (Österreich), seit 1975
Grenoble (Frankreich), seit 1976
Karlsruhe (Baden-Württemberg), seit 1987
Hildesheim (Niedersachsen), seit 1992
Ufa (Baschkirien), seit 1997

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr
Im Nordosten des Stadtgebiets von Halle (Saale) führt die Bundesautobahn 14 Magdeburg-Dresden vorbei. Sie kreuzt sich im Osten der Stadt am "Schkeuditzer Kreuz" mit der A9 München-Berlin. Im Westen wird die A 143 gebaut (Mitteldeutsche Schleife). Durch das Hallenser Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 6, B 91, B 80 und B 100.

Der Hauptbahnhof Halle ist ein Bahnknotenpunkt. Von hier aus führen Bahnstrecken in alle Richtungen. Der internationale Flughafen Leipzig-Halle befindet sich nur wenige Kilometer östlich der Stadt beim Schkeudizer Kreuz.

Den öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV bedienen einerseits die S-Bahn-Linie S7, die ab 2005 mit der S-Bahn Leipzig zu einem gemeinsamen S-Bahn-Netz Leipzig-Halle verbunden werden soll, sowie andererseits mehrere Straßenbahn- und Omnibuslinien der HAVAG (1918 bis 1951 Städtische Straßenbahn Halle, 1951 bis 1990 Verkehrsbetriebe Halle) und anderer Verkehrsbetriebe. Alle Linien sind innerhalb der Verkehrs- und Tarifgemeinschaft (VTG) Halle zu einheitlichen Preisen zu benutzen.

Projekte der Stadt
Riebeckplatz (http://www.halle.de/index.asp?MenuID=977)
Phänomena (http://www.halle.de/index.asp?MenuID=1274&Sortierung=;)
Sport und freizeitzentrum Hufeisensee (http://www.halle.de/index.asp?MenuID=1181&Sortierung=0;)
Berliner Brücke (http://www.halle.de/index.asp?MenuID=970)

Medien
In Halle steht das Hörfunkzentrum des MDR.
Lokalfernsehsender TV Halle (http://tvhalle.de/)

Printmedien
Als Tageszeitung erscheint die Mitteldeutsche Zeitung, die mehrere Lokalausgaben hat.
Anzeigenblätter
Wochenspiegel (http://www.wochenspiegel-halle.de/)
Sonntagsnachrichten (http://www.sonntagsnachrichten.de/)
Super Sonntag (http://www.supersonntag-halle.de)
Stadtmagazine
Blitz Halle (http://www.blitz-stadtmagazin.com/)
Fritz (http://www.fritz-halle.de/)
Iposa.de (http://www.iposa.de/)
Kulturmagazin ZeitPunkt (http://www.zeitpunkt-kulturmagazin.de/)
Pflaster (http://www.pflaster-online.de/), ein Straßenmagazin für Sachsen-Anhalt.

Ansässige Unternehmen
Stadtwerke Halle
EnviaM
Kathi
AOK Sachsen Anhalt
Halloren Schokoladenfabrik

Einkaufen
Stadtgalerie Rolltreppe
Galeria Kaufhof
Karstadt
Ritterhaus
Halle Center Peissen
Hallescher Einkaufspark (HEP)

Ansässige Banken
Commerzbank
HVB
Citibank
DKB
Deutsche Bank
Dresdner Bank
Diba
Sparkasse

Öffentliche Einrichtungen
Die Stadt Halle ist Sitz folgender Einrichtungen, Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Bundesgrenzschutzamt Halle
Bundesvermögensamt Halle
Kreiswehrersatzamt Halle
Kulturstiftung des Bundes - Stiftung für die Förderung von Kunst und Kultur im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes
Landratsamt Saalkreis

Bildung und Forschung
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Die Universität entstand 1817 durch Vereinigung der beiden Universitäten Wittenberg (gegründet 1502 als Kursächsische Landesuniversität) und Halle (gegründet 1694). In Napoleonischer Zeit waren beide Einrichtungen kurzzeitig geschlossen. 1993 wurde die Pädagogische Hochschule Halle-Köthen und Teile der Technischen Hochschule Merseburg integriert.
Burg Giebichenstein - Hochschule für Kunst und Design (http://www.burg-halle.de); Die Hochschule hat ihren heutigen Status seit 1958. Sie geht jedoch auf eine reformierte Werkkunstschule zurück.
Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle; Die Hochschule geht zurück auf die Evangelische Kirchenmusikschule Aschersleben, die 1926 als erste Einrichtung ihrer Art gegründet wurde. 1939 wurde diese nach Halle verlegt und seit 1993 ist sie eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen.
Leopoldina - Deutsche Akademie der Naturforscher. Sie wurde 1652 in Schweinfurt gegründet und ist damit die älteste Akademie (naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft) in Deutschland. Seit 1878 hat sie ihren Sitz in Halle (Saale). In die Akademie werden hervorragende Gelehrte aus aller Welt gewählt.
Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung
Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung
Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik

Freizeit- und Sportanlagen
Freibäder: Saline,Nordbad, Spaßbad Maya Mare
Hallenbäder: Robert-Koch-Straße, Fritz Lesch Schwimmhalle, Saline, Stadtbad, Spaßbad Maya Mare

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswert ist in Halle vor allem die historische Altstadt.

Theater
Opernhaus Halle (http://www.opernhaus-halle.de) - Musiktheater und Ballett(BALLETT ROSSA)
neues theater Halle (http://www.nt-schauspiel-halle.de) - Sprechtheater mit mehreren Bühnen, gelegen auf der sog. "Kulturinsel", zu der auch ein Café, Galerie, Kneipe, Bibliothek etc gehören
Puppentheater der Stadt Halle (http://www.puppentheater-halle.de) - Preisgekröntes Puppentheater für Erwachsene und Kinder
Thalia Theater Halle (http://www.thaliatheaterhalle.de) - Kinder- und Jugendtheater
Theatrale (http://www.theatrale.de) - oder auch "Freie Komödianten" genannt.
Theater Apron (http://www.apron.de) - Freie Theatergruppe, bestehend aus Studenten
Schiller-Bühne (http://www.schillerbuehne.de) -ein Wandertheater
Figurentheater Anna-Sophia (http://www.figurentheater-anna-sophia.de) - Klassische und moderne Märchen mit Puppen für Kinder

Museen
Staatliche Galerie Moritzburg
Beatles-Museum Halle
Landesmuseum für Vorgeschichte (http://www.landesmuseum-fuer-vorgeschichte-halle.de)
Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt

Die Stiftung Moritzburg- Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt befindet sich in einer spätgotischen Burganlage, deren Grundsteinlegung 1484 durch den Erzbischof von Magdeburg Ernst von Wettin erfolgte. Die Burg wurde nach dem Hl. Mauritius (Hl. Moritz), dem Schutzpatron des Erzbistums Magdeburg, benannt. Für drei Jahrzehnte (1514-1541) residierte hier Kardinal Albrecht von Brandenburg, Erzbischof von Magdeburg und Mainz. Berühmt war seine reiche Reliquiensammlung, das „Hallesche Heilthum“. Die Stadt Halle mit der Moritzburg zählte zu dieser Zeit zu den bedeutenden Zentren der Frührenaissance in Deutschland.

1637, während des 30jährigen Krieges, brannte die Moritzburg nieder.

Ende des 19. Jahrhunderts, nachdem die Universität bereits den Nordflügel für die Turn-und Fechtsäle eingerichtet hatte, begann der Ausbau der Moritzburg zum Museum. An der Südseite, wo sich einst das Wirtschaftsgebäudes befand, wurde von 1901-1904 ein Neubau als Nachbildung eines Renaissance-Gebäudes errichtet. Sein Vorbild, das Thalhaus zu Halle, der Amtssitz der Halloren, stammte aus dem späten 16. Jahrhundert und musste 1882 der Anlage des Hallmarktes weichen. Zwei prächtige historische Zimmer wurden in dieses neue Museumsgebäude, das im Oktober 1904 als Städtisches Museum für Kunst und Kunstgewerbe eröffnet wurde, eingefügt.

Im frühen 20. Jahrhundert besaß die Moritzburg eine außergewöhnliche Sammlung zeitgenössischer Kunst. Eine große Anzahl dieser wertvollen Bestände, darunter Werke von Max Liebermann, Emil Nolde, Franz Marc, Lyonel Feininger, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Karl Hofer, Oskar Kokoschka u.v.a.m., ging ihr 1937 durch die nationalsozialistische Aktion „Entartete Kunst“ unwiederbringlich verloren. Doch wird dem Museumsbesucher heute noch immer ein hervorragender Einblick in die Kunst der Klassischen Moderne in Deutschland geboten. Seit 2003 ist im neugestalteten Kuppelsaal eine beeindruckende Auswahl der Meisterwerke dieser qualitätvollen Sammlung zu sehen. Aus Feiningers legendärem Halle-Zyklus sind der Moritzburg zwei Gemälde und zahlreiche Zeichnungen und Skizzen verblieben. Seit 2003 ist es in einem geführten Stadtrundgang möglich, Feiningers Begeisterung für Halle nachzuempfinden. In der Innenstadt geben darüber hinaus informative Bild-Stelen an den markanten Sichtpunkten Feiningers Auskunft über die Entstehung dieser berühmten Gemälde.

In der Sammlung Kunst des 19. Jahrhunderts der Moritzburg befinden sich excellente Werke der Malerei und Plastik. Des weiteren besitzt das Museum reiche Bestände historischen und zeitgenössischen Kunsthandwerks sowie Design des 20. Jahrhunderts, eine umfangreiche graphische Sammlung, Plastik des 20. Jahrhunderts, das Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt sowie eine einzigartige photographische Sammlung. Auch die Kunst der DDR ist mit interessanten Werken vertreten. Alle Sammlungsbereiche können, solange die Burganlage noch nicht vollständig saniert und für Museumszwecke erschlossen ist, nur eingeschränkt und temporär gezeigt werden.

Das ganze Jahr über sind in der Moritzburg Sonderausstellungen zu sehen, die an die Sammlungsschwerpunkte anknüpfen.

Adresse Friedemann-Bach-Platz 5 06108 Halle (Saale) Telefon: (0345) 212 59 0 Fax: (0345) 202 99 90 poststelle@moritzburg.lsa-net.de www.moritzburg.halle.de

Strassenbahnlinie 7 vom Hauptbahnhof (Riebeckplatz – Haltestelle Moritzburgring Öffnungszeiten Montag geschlossen Dienstag 11 Uhr bis 20.30 Uhr Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen 10 Uhr bis 18 Uhr Jeden letzten Sonntag im Monat: Eintritt frei

Sonstige Sehenswürdigkeiten
Stadtgottesacker
Botanischer Garten
Bergzoo (http://www.zoo-halle.de)
Planetarium Halle (http://www.planetarium-halle.de)

Regelmäßige Veranstaltungen
Vor Ostern: Frühjahrsmarkt der Schausteller bei der Eissporthalle
Mai: Hallische Musiktage an verschiedenen Spielstätten
Juni: Händel-Festspiele
August: Laternenfest auf der Saale mit Bootskorso
August: Sommermarkt der Schausteller bei der Eissporthalle
Oktober: Drachenfest in den Saaleauen und Oktobermarkt der Schausteller bei der Eissporthalle
Dezember: Weihnachtsmarkt auf dem Markt, auf dem alten Markt und an der Ullrichkirche

Persönlichkeiten
Ehrenbürger, Söhne und Töchter der Stadt
1587, 4. November (getauft), Samuel Scheidt, † 24. März 1654 in Halle, Hoforganist, Komponist ("O Heiliger Geist, o heiliger Gott")
1611, Johann Olearius, † 1684 in Weißenfels, Hofprediger, Dichter ("Gelobet sei der Herr", "Gottlob der Sonntag kommt herbei")
1624, Kaspar Friedrich Nachtenhöfer, † 1685 in Coburg, Pfarer, Dichter ("Dies ist die Nacht, da mir erschienen")
1685, 23. Februar, Georg Friedrich Händel, † 14. April 1759 in London, Komponist ("Der Messias"); zu seinen Ehren finden jährlich die Händel-Festspiele statt
1693, Johann Jakob Rambach, † 1735 in Gießen, Prof. der Theologie, Dichter ("Ich bin getauft auf deinen Namen")
1815, 28. Juni, Robert Franz, eigentlich Robert Knauth; † 24. Oktober 1892 in Dessau, deutscher Komponist
1892, 23. September, Lorenz Kardinal Jaeger, † 1. April 1975 in Paderborn, Erzbischof von Paderborn 1941-73
1900, 23. Oktober, Harald Böhmelt, † 15. Oktober 1982 in, Komponist ("Warum hat die Adelheid keinen Abend für mich Zeit")
1908, 20. Februar, Heino Gaze, † 24. Oktober 1967 in Berlin, Komponist, Dirigent, Texter und Arrangeur ("Egon", "Kalkutta liegt am Ganges", "La Le Lu")
1933, 7. Juni, Hans-Christian Ströbele; Rechtsanwalt und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) für Bündnis 90/Die Grünen (1985-1987 und seit 1998)
1925, 27. Oktober, Fred Frohberg, Sänger ("Tina Marie")
1927, 21. März im Ortsteil Reideburg, Hans-Dietrich Genscher, Bundesinnenminister (1969-1974), Bundesaußenminister (1974-1992), Vorsitzender der FDP (1974-1985)
1946, 19. Juni, Nina, Schlagersängerin (Duo Nina & Mike) ("Fahrende Musikanten", "Paloma Blanca")
1953, 13. September, Günther Krause, Bundesminister für besondere Aufgaben (1990-1991), Bundesminister für Verkehr (1991-1993)
1960, 10. September, IC Falkenberg alias Ralf Schmidt, Sänger, Komponist ("Wunderland")
25. November, Andy alias Luigi Eckehard Pellicioni, Schlagersänger (Duo Ann & Andy) ("Zigeunerwagen")
Nicht in Halle geboren, aber hier wirkt unter anderem der nt-Intendant Peter Sodann, dessen Kulturinsel wichtiger Bestandteil der Altstadt ist. Er macht auch bundesweit von sich Reden als "Tatort"-Kommissar "Ehrlicher" kongenial besetzt mit dem Schauspielkollegen Bernd Michael Lade. Weiter haben in Halle gewirkt (alphabetische Auflistung):

Carl Hildebrand v. Canstein 4. August 1667 auf Gut Lindenberg/Mark Brandenburg, Jurist und Bibeldrucker
Joseph Freiherr von Eichendorff, 1805 - 1806 Jurastudium an der Universität Halle.
Georg Cantor * 3. März 1845 in Sankt Petersburg, † 6. Januar 1918 in Halle (Saale), Mathematiker
Dorothea Christiane Erxleben, *13. November 1715 in Quedlinburg; † 13. Juli 1762 ebenda; gebürtige Leporin; promovierte als erste Frau in Deutschland zum Dr. med. an der Halleschen Universität
August Hermann Francke * 22. März 1663 in Lübeck, † 8. Juni 1727 in Halle (Saale), Theologe und Sozialpädagoge
Helene Glatzer (* 8. Februar 1902 in Berlin-Neukölln, † 31. Januar 1935 in Halle (Saale)) antifaschistische Widerstandskämpferin
Justus Jonas * 5. Juni 1493 in Nordhausen; † 9. Oktober 1555 in Eisfeld; eigentlich Jodocus Koch, Reformator der Wittenberger Reformation
Martin Kähler *6. Januar 1835 in Neuhausen bei Königsberg † 7. September 1912 in Freudenstadt (Schwarzwald) evangelisch-lutherischer Oberpfarrer und Konsistorialrat
Johann Georg Knapp
Julius Kühn * 23. Oktober 1825 in Pulsnitz/Oberlausitz, † 14. April 1910 in Halle (Saale). Begründer und Gestalter des Universitätsstudiums der Agrarwissenschaften in Deutschland
August Hermann Niemeyer (1754-1828), Theologieprofessor
Johann Friedrich Reichardt. * 25. November 1752 in Königsberg/ Preußen; † 27. Juni 1814 in Giebichenstein bei Halle; Komponist und Musikschriftsteller
Johann Christian Reil * 20. Februar 1759 in Rhaude (Ostfriesland); † 22. November 1813 in Halle; Arzt und Professor in Halle. Er erfand 1808 den Begriff "Psychiaterie", aus dem sehr schnell die "Psychiatrie" wurde.
Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher * 21. November 1768 in Breslau; † 12. Februar 1834 in Berlin; protestantische Theologe
Friedrich August Gottreu Tholuck, * 30. März 1799 in Breslau, Theologe
Christian Thomasius * 1. Januar 1655 in Leipzig; † 23. September 1728 in Halle; Jurist und Philosoph
Paul Tillich, * 20. August 1886 im Pfarrhaus von Starzeddel, Bezirk Guben, Theologe
Richard Volkmann * 17. August 1830 in Leipzig, † 28. November 1889 in Jena; Begründer der modernen wissenschaftlichen Orthopädie
Christian Wolff * 24. Januar 1679 in Breslau; † 9. April 1754 in Halle; Universalgelehrter, Philosoph, Jurist und Mathematiker

Literatur
"Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte" Band II Mitteldeutschland - Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1941

Weblinks
http://www.halle.de/ Offizielle Internetpräsenz der Stadt Halle (Saale)
http://www.wifoe.halle.de/ Webseite der Wirtschaftsförderung
http://www.kulturkalender.halle.de/ Veranstaltungskalender der Stadt
http://www.havag.com/ Internetpräsenz der Halleschen Verkehs-AG (HAVAG)
http://graue-diva.de/ Veranstaltungen in Halle, mit Gastronomieführer
http://www.halleforum.de/ Informations- und Diskussionsplattform für Halle (Saale)
http://www.halleseite.de/ Seite über Halle (Saale) mit Forum, offizieller Seite des Stadtarchivs, Sehenswürdigkeiten, Glossen
http://www.ifhas.de/ Stadtführungen zugunsten hallischer Renaissancebaudenkmale
http://www.halloren.de/ Halloren Schokoladenfabrik
http://www.hallanzeiger.de/ Aktuelle Informationen rund um Halle(Saale)
http://www.halle-ist-schoen.de/ Die schönen Seiten von Halle
http://www.hoelle-saale.de/ Kritisch-Satirische Betrachtung der Stadt

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